Kunst und Kultur im europäischen Donauraum – donumenta

Der donumenta e.V. (gegründet 2002) steht für den Austausch von Kunst und Kultur in den Ländern des europäischen Donauraums. Seit dem Ende der Jugoslawienkriege vernetzt die Initiative um die Regensburger Künstlerin Regina Hellwig-Schmid Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende, Kuratoren und Wissenschaftler. Gemeinsames Ziel ist die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg und die Vision eines modernen Europas.

Regina Hellwig-Schmid ist für ihr kultur- und friedenspolitisches Engagement vielfach geehrt worden. 2016 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Mit der donumenta avancierte Regensburg zur Drehscheibe des internationalen Kulturaustauschs mit den Donauländern. Die donumenta trug wesentlich zum Profil der Welterbe-Stadt als Ort zeitgenössischer Kunst bei. Der Fokus der donumenta liegt nach wie vor auf aktuellen Positionen in der Kunst der Länder an der Donau.

Deutschland, Österreich, der Slowakischen Republik, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, der Republik Moldau und der Ukraine. Dem geografischen Verlauf des Flusses folgend, zeigte die donumenta zwischen 2003 und 2011 jedes Jahr ein anderes Donauland. Spartenübergreifend präsentierte die donumenta Ausstellungen Bildender Kunst, Literatur, Film, Tanz, Theater, Musik, Vorträge in Regensburg. Sie initiierte damit einen Dialog über Identität und Gesellschaft in einem zusammenwachsenden Europa.

In den Kunst- und Kulturszenen der Donauländer ist der donumenta e.V. mit seinen Festivals, Ausstellungen, Performances und Interventionen ein Begriff. Er verfügt über ein Archiv, das die Entwicklung dieser Länder aus der Perspektive von Künstlern und Kulturschaffenden dokumentiert. Das donumenta-Archiv ist über das Südosteuropa-Institut der Universität Regensburg zugänglich.

2011 fand das internationale Symposium „Donau – wohin? – Die Zukunft einer Wiege europäischer Kultur“ in Regensburg statt. Kuratoren, Wissenschaftler, Kunst- und Kulturschaffende aus dem Donauraum tauschten sich hier über ihre Erfahrungen aus zehn Jahren Netzwerkarbeit aus.

Die donumenta-Fotoausstellung „14×14 Vermessung des Donauraumes – Momentaufnahmen – Fotografische Positionen“ entstand 2012. Mit ihr erweiterte die donumenta ihren Radius auf die 14 Länder des europäischen Donauraums. Die Jubiläumsausstellung zeigte den persönlichen Blick von 14 Künstlerinnen und Künstlern aus 14 Donauländern. Seither reist sie durch 14 Donauländer und verfestigt dort die Idee der donumenta.

Die Open Air Gallery der donumenta „14/14 – under construction“ präsentierte die Arbeiten von 14 Künstlerinnen und Künstler aus 14 Ländern des europäischen Donauraums im Stadtgebiet Regensburg. In den Monaten September, Oktober und November 2017 verwandelten sich Baugerüste und Fassaden in Galeriewände.

Seit 2017 berät das Kompetenzteam des donumenta e.V. die Stadt Regensburg im EU-Projekt „Kulturplattform Donauraum – Kreative Orte des 21. Jahrhunderts“. Mit den Mitteln zeitgenössischer Kunst soll Verborgenes, vielfach Vergessenes historisches Kulturerbe in Regensburg und an der bayerischen Donau aufspürt und durch künstlerische Interventionen sichtbar gemacht werden.

Das hierfür neu gegründete „Danube Art Lab“ (DAL) (Artist in Residence-Programm) ist ein Zentrum für zeitgenössische, interdisziplinäre Kunst und Kultur. Die Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus dem gesamten Donauraum sollen Geschichte und Gegenwart des bayerischen Donauraums erschließen.

Seit 2017 berät das Kompetenzteam des donumenta e.V. die Stadt Regensburg im EU-Projekt „Interreg Danube Transnational Programme CultPlatForm_21“. Es erarbeitet ein Konzept, das mit zeitgenössischer Kunst verborgenes, vielfach vergessenes, historisches Kulturerbe in Regensburg und an der bayerischen Donau aufspürt und durch künstlerische Interventionen zu „Kreativen Orten des 21. Jahrhunderts“ entwickelt.

Das hierfür neu gegründete „Danube Art Lab“ (DAL) (Artist in Residence-Programm) ist ein Zentrum für zeitgenössische, interdisziplinäre Kunst und Kultur. Die Arbeiten ebenso ambitionierter wie renommierter Künstlerinnen und Künstler des gesamten Donauraums sollen die Geschichte und Gegenwart des bayerischen Donauraums erschließen und für ein modernes Kulturverständnis nutzbar machen.

Elf Künstlerinnen und Künstler hatten sich 2017 bei ihrem Artist-in-Residence-Aufenthalt mit der Stadt Regensburg, mit ihrem historischem Erbe, der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt. Im Sommer 2018 waren ihre Arbeiten im öffentlichen Raum zu sehen. Eine Ausstellung im Leeren Beutel ergänzte die Schau.

JW2 Public Relations-Konzepte

  • Gründungsmitglied
  • Mitglied im Vorstand bis 2014 und ab 2018
  • kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von 2003 bis 2010
  • kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ab 2017

„Deine Zuverlässigkeit, Deine Auffassungsgabe und Fähigkeit Texte zu allen Themen der Kulturarbeit zu erstellen, schätze ich sehr und das macht die Zusammenarbeit für mich in den verschiedenen Projekten sehr wertvoll.
Deine Fähigkeit eigeninitiativ und im Team PR-Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, bereichern die Zusammenarbeit.
Dann kommt da noch Deine Erfahrung, Textsicherheit und schnelle Erledigung der gestellten PR-Aufträge.
Ich schätze auch sehr, dass Du über die Auftragsarbeit, ehrenamtlich zur Verfügung stehst, wenn es brennt.“

Regina Hellwig-Schmid, Initiatorin und künstlerische Leiterin der donumenta