Eder im Dialog mit jungen Tschechen

„Wer auf der Ausbildungsmesse im Domažlice erfolgreich sein will, muss sich auf tschechisch verständigen können“, weiß Alexander Eder. Deshalb nimmt der Geschäftsführer von Eder Heizung Bäder Solartechnologie und Eder Metall am Dienstag (21. März) einen Dolmetscher und den druckfrisch tschechischsprachigen Ausbildungsflyer mit in die westböhmische Stadt. Domažlice liegt kaum 50 Minuten Autofahrt vom Firmensitz in Roding Wetterfeld entfernt. Nach dem Prinzip des dualen Ausbildungssystems in Deutschland können auch tschechische Jugendliche einen Beruf erlernen.

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Mit dem Ausbildungsflyer auf tschechisch kommt Alexander Eder mit tschechischen Jugendlichen ins Gespräch.

14 x 14 fountains & sources – neues Projekt der donumenta

 

Die Stadt Regensburg restauriert ihre Brunnen. Die donumenta beschäftigt sich künstlerisch und kulturell damit. „14 x 14 fountains & sources“ ist das neue Projekt des donumenta e.V. Für September 2018 plant der Verein künstlerische Interventionen und ein Symposium für die kulturelle Neubewertung der Brunnen.

 

Kunst hilft tragen – die donumenta-Tasche

Kunst hilft tragen – die donumenta-Tasche

Mit „14 x 14 under construction“ brachte die donumenta Kunst auf die Straße. Nach dem Rückbau der Open Air Gallery erfolgt jetzt die Transformation der bis zu 600 Quadratmeter großen Transparente an Fassaden und Baugerüsten im Stadtgebiet Regensburgs. Die Open Air Gallery verwandelt sich in mehrere hundert donumenta-Taschen. Belastbar und hilfreich bringen sie Kunst wieder auf die Straße. Jetzt hilft Kunst tragen.

Jede einzelne donumenta-Tasche ist ein Unikat und erinnert an ein Werk der Open Air Gallery „14 x 14 under construction“. Die donumenta-Tasche kostet 9,90 Euro. Bestellungen nimmt die donumenta unter info@donumenta.de entgegen.

Der Erlös der verkauften donumenta-Taschen hilft denen, die sie genäht haben. Die donumenta dankt dem Internationalen Begegnungscafé des Evangelischen Bildungswerks Regensburg und den Regensburger Werkstätten der Lebenshilfe Regensburg.

www.donumenta.de

Brigitte Berndt – 25 Jahre Schmuck

Umschlag des Katalogs "Brigitte Berndt – 25 Jahre Schmuck" (Gestaltung: Stefan Plessner)

Die Regensburger Schmuckmacherin und Goldschmiedin Brigitte Berndt hatte sich mit der Umwertung von Materialien, mit Recycling und Upcycling, überregional und international einen Namen gemacht. Sie hat Ausstellungen kuratiert und Künstlerinnen und Künstler miteinander vernetzt. Anfang September, kurz vor dem 25-jährgen Jubiläum ihrer Galerie, ist sie tödlich verunglückt.

„Brigitte Berndt – 25 Jahre Schmuck“ heißt auch der Katalog zum Jubiläum, der jetzt beim Verlag Büro Wilhelm in Amberg erschienen ist.

Er würdigt die Lieblingsarbeiten der Künstlerin. Er zeigt Weggeworfenes, das durch die Bearbeitung Berndts zum Schmuck erhoben und umgewertet wurde: Broschen, Ringe und Ketten aus rostigen Fundstücken, Joghurtdeckeln, Milchverschlüssen, Eislöffeln, Knochen, Plastikdeckeln, Fahrradschläuchen oder Teddybäraugen.

Jürgen Ebert (Hg.): Brigitte Berndt – 25 Jahre Schmuck, mit einem Vorwort von Reiner Schmidt (Kunst- und Gewerbeverein Regensburg), Text/Redaktion: Julia Weigl-Wagner, Grafik/Fotografie: Stefan Plessner, 68 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-943242-80-5.

Foto: Stefan Plessner

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Menschen verweigern sich

„Wir werden von den Medien über den Krieg informiert, aber wir bekommen selten Menschen zu sehen, die sich nicht an seine Regeln halten.“ So kommentiert Yevgenia Belorusets aus der Ukraine diese Arbeit, die sie in ihrem Zyklus „Die Siege der Besiegten“ veröffentlicht hat. Der Bergarbeiter aus dem umkämpften Donbas-Becken in der Ost-Ukraine gehört zu den Menschen, die sich dem Krieg still verweigern. Belorusets Fotoarbeit gehört zur donumenta-Open-Air-Gallery „14 x 14 under construction“ und hängt in Regensburg an der Dr.-Gessler-Straße 1.

Fortschritt ohne Fortschritt

Noch ein paar Tage zeigt Pavel Brăila auf der Dokumenta in Kassel gefrorenen Schnee aus Sotchi im Einmachglasoch. Derweil baut die donumenta in Regensburg die Open Air Gallery „14 x 14 under construction“ auf. Einer der Künstler aus 14 Ländern des Donauraums ist Pavel Brăila aus Moldawien. Mit dieser Arbeit behauptet er wohl: Fortschritt ist gar nicht so fortschrittlich.